Vita

Eckart Runge, Violoncello

Eckart Runge wurde in Heidelberg geboren und studierte bei Edmond Baert in Brüssel und David Geringas in Lübeck, sowie beim Alban Berg Quartett in Wien. Weitere künstlerische Anregungen erhielt er von Boris Pergamenschikow, Alfred Brendel, Walter Levin und György Kurtag. Preise u.a. beim Deutschen Musikwettbewerb, dem Premio Stradivari Cremona und dem Concours International de Genève legten den Grundstein für seine solistische Tätigkeit.

Vor dreißig Jahren gründete er das Artemis Quartett, mit dem er weltweit konzertiert und dessen Einspielungen für Warner / ERATO mehrfach ausgezeichnet wurden, darunter viermal mit dem ECHO-Klassik.

Seine große künstlerische Leidenschaft gilt den musikalischen Grenzgängen um Jazz, Tango, Rock- und Filmmusik, die er seit 1996 mit seinem Duo Runge&Ammon unternimmt, auch um ein breiteres Publikum für anspruchsvolle Musik zu erreichen. Das Duo gastierte sowohl in wichtigen Konzertserien wie auch in Jazzclubs in Europa, Asien, den USA und Südamerika.

2018 machte Eckart Runge mit dem RSB-Orchester Berlin unter Frank Strobel die Ersteinspielung des jazzigen 1. Cellokonzerts op. 85 von Nikolai Kapustin die zusammen mit dem 1. Cellokonzert von Alfred Schnittke erscheinen wird. Weitere Aufnahmen des Cellokonzertrepertoires von John Williams, Daniel Schnyder, Friedrich Gulda, Miklos Rozsa und Astor Piazzolla sind in Planung.

Sein künstlerisches Selbstverständnis sieht Eckart Runge auch in sozialem und pädagogischem Engagement. So unterstützt er durch regelmäßige Benefizkonzerte sowie direktem Engagement vor Ort Organisationen wie ‚Jeunesses Musicales Deutschland’, ‚Yehudi Menuhin- Life Music Now’ sowie ‚Mit-Mach-Musik’, ein Integrationsprojekt von Flüchtlingskindern.

Eckart Runge ist Professor an der Universität der Künste Berlin (UdK) und an der Chapelle de la Reine Elisabeth in Brüssel gibt Eckart Runge seine Erfahrungen weiter.

Eckart Runge spielt auf einem besonders seltenen Instrument, einem Cello der Brüder Hieronymus und Antonio Amati aus Cremona von 1595, das ihm als großzügige Leihgabe von Meritosit Wien zur Verfügung gestellt wird.